Masaa im Werk 3


Tatort oder Masaa war die Frage die sich mir am Sonntag Abend stellte. Denn im Schweriner Werk 3 war für den 2. März 2014 diese junge deutsch-libanesische Nachwuchsband angekündigt. Und die soll gut sein. Richtig gut. So haben die vier jungen Männer schon ein Jahr nach Ihrer Gründung den Bremer Jazzpreis 2012 abgeräumt und zwei ausverkaufte Konzerte im A-Train in Berlin gespielt. Somit war meine Entscheidung getroffen und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Werk 3 war bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft und schon nach den ersten Liedern waren Besucher und Band sich einig - das wird ein ganz besonderes Konzert. Mit großer Spiel- und Sangesfreude begeisterten Rabih Lahoud (voc), Marcus Rust (tp), Clemens Pötzsch (p), Demian Kappenstein (dr) die Zuhörer und diese bedankten sich mit viel Applaus.


Auf der Internetseite von Masaa ist zu lesen: "Spielerisch bewegt sich Masaa zwischen Orient und Okzident, zwischen Vertrautem und Fremden. Mit Reiseeindrücken und Erinnerungen im Gepäck, werden die Musiker im kammermusikalischem Rahmen zu Grenzgängern zwischen traditioneller arabischer Musik und zeitgenössischem Jazz. Dabei stehen die improvisierten Gedichte Rabih Lahouds im Mittelpunkt. Durch die eigens geprägte Stilistik gelingt es Masaa, sich den üblichen Klischees von Orientalismen zu entziehen. Vielmehr kann man die Musiker dabei beobachten, wie sie aus der Fülle ihrer persönlichen Welten ein poetisch-musikalisches Mosaik entwerfen, das die Vielfalt des Lebens einfängt." Und genauso war's an diesem Abend im Werk 3.


Wer nicht im Werk 3 dabei sein konnte kann ab dem 7. März 2014 die neue Masaa CD "Afka" kaufen und sich dazu hier ein paar Fotos ansehen.

Vielen Dank an die Jungs von Masaa und Jürgen Groth für den tollen Abend im Werk 3.

Ulli Wille
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