Donnerstag, 30. Dezember 2010

Jazz und Klassik im tschechischen Kurort Franzensbad

Während eines Kuraufenthaltes im Oktober und November 2010 im tschechischen Franzensbad besuchten meine Frau und ich einige sehr schöne Konzerte von denen ich Ihnen hier erzählen möchte. 


Paola Ellington, Sopranistin und Jazzsängerin sang am 25. Oktober 2010 im Franzensbader Stadttheater bekannte und berühmte Jazz- und Swing -Hits von Georg Gershwin, Frank Sinatra und Kurt Weil. 
Die Tschechin Paola Ellington lebt in Deutschland, sie moderierte das Jazz - Konzert in tschechisch und deutsch selbst. Die Jazzsängerin wurde begleitet von einem Pianisten, einem Schlagzeuger sowie von einem Trompeter, der außerdem Flügelhorn und Kornet meisterlich beherrschte. 
Die jungen Musiker waren Könner auf ihren Instrumenten, sangen und spielten jedoch ohne elektronische Verstärkung und das wirkte in dem großen Haus des Stadttheaters etwas verloren. Schade eigentlich! 
Natürlich haben die drei Musiker am Piano, am Schlagzeug, am Flügelhorn bzw. der Trompete und Kornet auch einen Namen, aber die Programme gaben diese nicht her!


Am 27. Oktober 2010 besuchten wir im INGO – Casino ein  Konzert der BIG BAND aus Karlovy Vary. Unter dem Titel VIVAT Glenn MILLER & Frank SINATRA spielt die BIG BAND aus Karlsbad mit dem Bandleader Zdenek Kram (trb) Jazzevergreens der Großen wie Glenn Miller, Georg Gershwin und Frank Sinatra. Jazz & Musicals – Legenden des letzten Jahrhunderts titelte der Flayer für das Konzert.
Der wunderschöne Konzertsaal im INGO – Casino war gut besetzt. Die Big Band trat auf in der Besetzung: 5 sax, 4 tr, 3 trb, 1 p, 1 egit, 1 drms und 1 voc und moderation. Nach ein zwei Titeln war die „Band warm!“ Von Glenn Miller sind die Programmtitel u. a. Chatanooga Choo Choo („Sonderzug nach Pankow!!“), Moonligth serenade, String of Pearls, In the Mood und von Georg Gershwin Summertime und Rapsody in Blue besondere Höhepunkte!!. 
Alle Jazzer sind echte Könner!! Besonders positiv war der Pianist mit seinem Können u. a. bei seinen Improvisationen. Der Solist an der Elektrogitarre ist leider gänzlich im Schatten der anderen. Der Drummer ist ganz souverän! Die Jazzer haben Freude am eigenen Spiel und freuen sich, dass wir Zuhörer, jedenfalls viele, erfreut mitgehen mit dem rhytmischen Sound der Band.  Die Saxophonisten fallen auf durch ihr Engagement – so z. B der Tenorsaxophonist, der Altsaxophonist und der Mann am Baritonsaxophon – einfach alle fünf!! Die Trompeten „jubeln“ wiederholt  in den Konzertsaalhimmel und die Posaunen fallen auf durch ihr übereinstimmendes Spiel bei allen Titeln!! Die Jazzsängerin MIROSLAVA LENDELOVA  hat eine Stimmlage etwa wie Ella Fitzerald. Sie moderierte das Konzert auch – nur den deutschen Text sprach sie leider so schnell wie den tschechischen!! Ihr Jazz - Gesang ist gekonnt!!


Am 3. November 2010 hörten wir ein klassisches Violin – und Harfenkonzert in der Evangelischen Kirche! Das Konzert war äußerst eindrucksvoll und ich habe wohl so etwas tolles an klassischer Musik kaum gehört. Nur schade, dass die Kirche kalt war. Während des Konzerts war es erforderlich dass die Harfinistin ihr Instrument zwei- bis dreimal nachstimmen musste – die Harfe „fror“ vermutlich  auch!! 
Das Konzert hatte den Titel „WENN DIE HARFE ZAUBERT!“ und enthielt u. a. Musik von VIVALDI, SMETANA, DVORAK und DONIZETTI. Die ganz tollen Solisten waren: An der Violine die Kammersolistin Mgr. Ada SLIVANSKA und an der Harfe die Kammersolistin Pavla JAHODOVA.
In der Kirche war es „hundekalt“ aber die frierenden Gäste hielten wegen des lobenswerten Spiels und Könnens der ebenfalls (!!) frierenden tollen Solistinnen etwa 1,5 Stunden aus und dankten immer wieder mit ihrem Beifall!


Am 4. November 2010 erlebten wir im  Stadttheater von Franzensbad – ein Opern- und Operettenabend nach Puccini, Lehar, Kalmann, Offenbach, Verdi, Monti, Strauss, Donicetti, Haydn u. a. unter dem Titel „Ein Rendezvous mit der Liebe“. Die Mitwirkenden waren:
D. Necas – Violine/ housle, G. Jelinkova und E. Struplova – voc. sopran, A. Voracek – voc. Tenor und Professorin V. Bauerova – Piano/ Klavir und Moderation. 
Alles waren gestandene Solisten der Staatsoper und des Theaters Budweiss sowie des Nationaltheaters Prag, die voller Stolz auf ihr Können freudig  und gekonnt den Konzertabend gestalteten. Das Publikum veranlasste mit seinem Beifall die Künstler zu mehreren Zugaben.

Konrad Wille 

Mittwoch, 15. Dezember 2010

23. Jam Session mit Andreas Pasternack


Am Mittwoch dem 8. Dezember 2010 hatte das Weinrestaurant – UHLE wieder zur Jazz – Nigth mit Andreas Pasternack eingeladen. 

Die Jam Session fand zum 23. Male statt. Das Eingangsthema war natürlich der Vorweihnachtszeit angepasst. Es wurden Titel u. a. wie The Christmas Song, O Tannenbaum, Jingle Bells, White Christmas jazzig vorgetragen. Das Lied O Tannenbaum erlebte in einem kurzen Duett von Andreas Pasternack mit einer netten älteren Dame sogar eine plattdeutsche Version! 

Anreas Pasternack und Christian Ahnsehl haben keine Probleme damit, wenn sich ein Titel etwas vom Jazz entfernt – bedeutsam ist die Spielweise  u n d  , dass es den Fans gefällt! 
Im Verlauf der Jazz Nigth fanden sich weiter Musiker ein und es wurde richtig gejazzt. Zu Titeln wie beispielsweise Lady by Good, Blue Berry Hill, Road 66, Lullaby Of Birdland und Natalie (russian Folklore) wurde ganz toll improvisiert. Der wiederholte Spontanbeifall der Fans zeigte, dass die Spielweise der Jazzmusiker die richtige war! Highliths der Jam Session gab es viele, der Uhle Keller geriet, wie so oft, in Schwingungen. Jeder der Jazzer war ganz toll drauf. Zum Ende der Jam Session wurde sogar getanzt zu Jazz – Rythmen nach Rock’ n Roll – Titel von Elvis Presley und Peter Kraus.

Auf der 23. Jam Session jazzten: 
Andreas Pasternack (sax, voc, lead), Christian Ahnsehl (egit, voc), Joachim Böskens (p, drms), Klaus-Peter Ullrich (drms), Dr. Bernd Krugiolka (drms), Günther Mohns (drms), Stiff la Wolf (p, voc) und Gregor Nemirowski (p, t)

Hier einige Fotos der stimmungsvollen Session.

Konrad Wille

Dienstag, 7. Dezember 2010

The Cavern Beatles in Schwerin


„The Cavern Beatles“ auf ihrer Europatournee  am 4. Dezember 2010 im Schweriner Capitol 

Das Original – Quartett der Beatles, die englische Rockband aus Liverpool, spielte in seiner letzten Besetzung mit den Musikern:
JOHN LENON (voc., git., tasteninstr., mundh.), PAUL MC CARTNEY (voc., b., git., tasteninstr., drms.), GEORG HARRISON (voc., git., sitar, tasteninstr.) und RINGO STARR (voc. ,drms.,percussion). Die Beatles werden vielfach als wichtigste Pop-Band der 1960er-Jahre bezeichnet und haben nahezu alle Genres der Pop- und Rockmusik nachhaltig beeinflusst. In der populären Musik hatten Frank Senatra in den 40er - und Elvis Presley in den 50er – Jahren ähnliche Begeisterung erlebt. 

Dieses hervorragende Liverpooler Quartett würdigend und an die unvergleichliche Musik, zur Freude ihrer Fans, erinnernd, stehen seit 1989 in wechselnder Besetzung die „The Cavern Beatles“ auf der Bühne  u n d  gelten als die beste Beatles – Kopie! 
Die Liverpooler „The Cavern Beatles“ kamen auf ihrer 50 Jahre BEATLES „European Jubilee Tour 2010“ u. a. wieder nach Deutschland, traten in den verschiedensten Städten wie auch in der Landeshauptstadt von Mecklenburg – Vorpommern, in Schwerin auf. 


Die cavern Beatles musizieren ganz nah am Original! Sie singen und spielen wie ihre großen Vorbilder: 
RICK ALLAN – ideal: Georg Harrison, PAUL TUDHOPE – ideal: John Lennon, ROY HITCHEN - ideal: Ringo Starr und DEREK STRATTON - ideal: Paul Mc Cartney.

Mit Titeln wie u. a. Please Please Me, I Saw Her Standing There, Do You Want To Know a Secret, Twist and Shout, From Me To You und She Loves You begeisterten die jungen Musiker die Fans im Schweriner Capitol. Die Fans fühlten sich in die Zeit der Beatles zurück versetzt – dank der tollen vocalen und instrumentalen Musik. Die cavern Beatles leisteten mit ihrem Können einen glaubwürdigen Tribut an ihre Vorbilder! 


Die „Beatlemanie“ der Originalzeit kam nicht auf, aber ganz zum Ende des Konzerts hatten die Liverpooler Musiker doch viele Fans unmittelbar vor die Bühne „dirigiert“, die dem Rhythmus der tollen Musik folgten. 

Konrad Wille

Montag, 6. Dezember 2010

Mandy will leben!

Viele Schweriner kamen am letzten Samstag in die Aula des Schweriner Fridericianum um sich typisieren zu lassen. Sie sind alle gekommen um Mandy zu helfen. Am Ende des Tages waren es 935. Unter Ihnen die Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, die Sozialministerin Manuela Schwesig, die Amtsärztin Renate Kubbutat und die Hanballer Stefan Priest und Martin Murawski vom SV Post Schwerin.

Organisiert wurde dieser Aktionstag von Mandys Freunden und der DKMS. An dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN an Mariana Born und die vielen, vielen freiwilligen Helfer, Blutabnehmer, Ärzte und die Freiwillige Feuerwehr Alt-Meteln. 

Und wer auch noch helfen möchte kann spenden auf das DKMS Spendenkonto: 171 10 24 275 BLZ: 140 52 000 Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Stichwort: Mandy will leben! und / oder lässt sich online registrieren.

Freitag, 3. Dezember 2010

Abbi Hübner’s Low Down Wizards


Am Sonntag dem 28. November 2010 besuchten wir  auf dem Hamburger Feuerschiff im City Yachthafen erneut den monatlichen Frühschoppen mit Abbi Hübner’s Low Down Wizards . 

Von Dr. Albert „Abbi“ Hübner, Peter „Banjo“ Meyer, Gert „Goldi“ Goldenbow und Klaus Möller 1964 gegründet, ist die Jazzband bis heute eine der aktivsten und renommiertesten Bands Hamburgs.

Vom klassischen New Orleans Jazz, Blues und Swing ausgehend, spielen Abbi Hübner’s Low Down Wizards Hot Jazz auf eine unverwechselbare Art. Vom Wechselspiel, mit hervorragenden Soli, klassischer Titel und eigener Kompositionen ist ihre Spielweise geprägt 

Im vollbesetzten Feuerschiff jazzten am 28. November 2010 in ihrer fast jahrelangen Besetzung:
Dr. „Abbi“ Hübner (t, voc, leader), „Goldi“ Goldenbow (tb), Klaus-Jürgen Möller (cl), Wolfgang Schulz-Coulon (tsax), Klaus Gerhard Anders (b), Thomas Steckelbach (git), und als Gast aus Bremerhafen Jan Hendrik (p) und ebenfalls als Gast, der Medizinstudent Pawel Grunwald (drms). 

Jeder Jazzmusiker der Band ist ein absoluter Könner, beherrscht sein Instrument grandios  u n d  was jeden besonders auszeichnet, ist die Freude am Hot Jazz sowie die Freude am eigenen Spiel. Das trifft auch für die Jazzer („Gäste“) am Piano und am Schlagzeug zu!

Besondere Titel, die die Fans im Feuerschiff immer erneut zum Zwischenbeifall veranlassten waren u. a. : „Back Beat Boogie“ (James, 1939), „Movie The Body Over“ (Traditional), „Please Don’t Talk Abont Me When I’m Crone und „When The Saints Go Marching Home“. 

Ein besonders eindrucksvolles Titel war eine Komposition der Band mit einem voc – Duell, ehemals zwischen Jack Teagarden und Louis Armstrong, absolut treffend und gekonnt von Abbi Hübner mit seiner „armstrong – rauhen“ Stimme imitiert! 
Es war ein toller Jazz – Frühschoppen! Die Stimmung im Feuerschiff „schwappte“ gelegentlich über! 

Hier geht´s zu den Fotos des Jazzkonzerts.

Konrad Wille